Klare Niederlage gegen den Leader

Die Trimbacherinnen verlieren gegen die Hot Chilis aus Rümlang mit 0:8 und bleiben am Tabellenende.

Die Vorzeichen waren klar, Leader gegen Tabellenschlusslicht. Dass man Punkte aus Rümlang entführen könnte, dafür hätte bei den Trimbacherinnen viel zusammenpassen müssen. Zudem nahmen die Chilis ihre Aufgabe ernst, so dass sie mit 2 Linien starteten und von Beginn weg Druck machten. Nach 8:36 konnte Lackova den ersten Treffer nach unglücklicher Defensivarbeit der Trimbacherinnen bejubeln. Kurz darauf folgte von derselben Spielerin die 2:0 Führung, die bis zur ersten Pause bestand hielt.

Im 2. Abschnitt legten die Leaderinnen nach. Nach 24 Minuten konnten sie zur 3:0 Führung einschieben, 10 Minuten später erhöhten sie auf 4:0. 10 Sekunden vor Drittelsende verschossen die Rümlangnerinnen einen Penalty, wobei sie die anschliessende Chance im Powerplay anfangs 3. Drittel nutzten. Bis zum Spielende erhöhten die Gastgeberinnen in regelmässigen Abständen bis zum Schlussresultat von 8:0 und gingen als verdiente Siegerinnen vom Platz.

Nach der Nati-Pause geht’s für das NLB-Team vor Weihnachten mit einer Doppelrunde weiter.

Matchtelegramm:
Hot Chilis Rümlang-Regensdorf – UHC Trimbach 8:0 (2:0, 2:0, 4:0)

Tore: 8:36 Lackova (Kapp) 1:0, 10:59 Lackova (Kapp) 2:0, 24:00 Vroege (Jaunin) 3:0, 33:31 Kapp (Keller) 4:0, 41:06 Lackova (Kapp) 5:0 (Ausschluss Bortis), 45:42 Zenger 6:0, 55:23 Hagg (Schnyder) 7:0, 58:30 Berry (Schnyder) 8:0

UHC Trimbach: Andres (Sigrist), Gmür, Zedi; Rütimann, Wollschlegel, Hell; Blättler, Rösli; Gurtner, Di Nicola, Sigl; Bortis, Grütter; Christen, Stalder, Wagner; Wernli

Strafen: Hot Chilis keine, Trimbach 1 x 2 Minuten
Zuschauer: 60
Bemerkungen: Trimbach ohne Cordi (verletzt), Lang (abwesend), 33. Timeout Hot Chilis

UHC Trimbach – FB Riders DBR

Die zweite Begegnung gegen die Floorball Riders in der heimischen Gerbrunnenhalle eröffnete Jablonowska mit einem Treffer aus kurzer Distanz nach 5 Minuten. Wollschlegel hatte in der 13. Minute die passende Antwort parat und versenkte den Ball lupenrein im gegnerischen Gehäuse. Wer sich nun auf ein torreiches Spiel einstellte, wurde enttäuscht – in der Folge stieg das Score nur hinsichtlich der Strafminuten.
Die Floorball Riders verzeichneten auch nach der ersten Pause ein Chancenplus, doch die Trimbacher Defensive war heute sicher auf ihrem Terrain eingestellt. Allerdings konnte das Heimteam gegen vorne ebenfalls nichts ausrichten, so dass es bei einem wiederum ausgeglichenen und gänzlich torlosen Mitteldrittel blieb. Das darauffolgende Überzahlspiel nutzten die Gäste zwar nicht aus, gingen jedoch durch Pfisters hoch gelegten Schuss in der 54. Minute vorentscheidend in Führung. Trimbach versuchte sich mit einer abgeklärten Leistung aus dem Hintertreffen zu manövrieren, doch der Ball wollte nicht mehr über die gegnerische Torlinie gelangen – der knappe Sieg ging somit wiederum auf das Konto der Floorball Riders.

Fazit Trimbachs Verteidigung ist wieder justiert. Jetzt gilt es auch in der Offensive nachzuziehen und den wachen Kampfgeist in die nächsten Runden mitzunehmen.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – FB Riders DBR 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) Gerbrunnen, Trimbach. 36 Zuschauer. SR Riedweg/Wyss. Tore: 5. M. Jablonowska 0:1. 13. F. Wollschlegel (J. Hell) 1:1. 54. P. Pfister 1:2. Strafen: 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach. 1 x 2 Minuten gegen FB Riders DBR.
Best Player: S. Zedi (UHC Trimbach), M. Jablonowska (FB Riders DBR)

UHC Trimbach: Sigrist, Andres; Hell, Blättler,  Bortis, Zedi, Gmür, Wagner, Carere, Gurtner, Wernli, Wollschlegel, Di Nicola, Rütimann, Lang, Stalder ohne Cordi, Hämmerli (beide verletzt) und Rösli (krank)

FB Riders DBR: Ch. Brünn, Gatzsch; Gerber, Bühler, Brolund,  Altwegg, Devenoge, Thoma, Jablonowska, Pfister, Werz, Widmer, Grassi, Bareth, I. Brünn, Hausheer, Roten, Rothenbühler

Ein Wochenende zum Vergessen!

UHC Trimbach vs. Floorball Uri
Gut startete Trimbach in das erste Drittel. Bereits nach wenigen Sekunden konnte Rütimann auf Pass von Wollschlegel den ersten Skorerpunkt im laufenden Spiel verbuchen. Infolge einer Strafe in der 7. Minute, erhielt die Heimmannschaft den Anschlusstreffer. Das erste Drittel verlief ziemlich ausgeglichen, jedoch erhöhte Uri kurz vor Drittelspause auf 1:3. Nachdem die beiden Teams wieder auf das Spielfeld zurückkehrten, herrschte bei den Trimbacherinnen eine gewisse Unkonzentriertheit. Der Druck war gross, da man endlich das Schlusslicht abgeben wollte. Gleich in den ersten zwei Spielminuten im Mitteldrittel kassierte Trimbach drei weitere Tore und der Trainer musste schon früh vom Timeout Gebrauch machen. Für das letzte Drittel wurden die Blöcke neu zusammengestellt und man riskierte bereits von Beginn an, mit 6 Feldspielern zu spielen. Es schien so, als würde es funktionieren, Stalder (nicht Hämmerli 😉) setzte sich vor dem gegnerischen Tor durch und versenkte den Ball zielstrebig im Tor. Doch die Urnerinnen hielten dem Druck von Trimbach stand und trafen gleich zweimal ins leere Tor. Gegen den Schluss setzten die Gäste nochmals einen obendrauf und erhöhten den Spielstand auf 5:12 womit sich die Heimmannschaft geschlagen geben musste.

UH Lejon Zäziwil vs. UHC Trimbach
Besser lief es am Sonntag, als die Damen aus Trimbach in das verschneite Konolfingen reisten. Sie starteten gut ins erste Drittel, mussten aber zu Beginn einen Ein-Tore-Vorsprung der Gastgeberinnen aufholen. Wollschlegel traf souverän und konnte den Spielstand somit ausgleichen. Wenig später war es wieder Wollschlegel, die Trimbach in Führung brachte. Diese war aber nicht von langer Dauer und die Gastgeberinnen konnten kurz vor Drittelsende den Rückstand aufholen und sogar, durch Unachtsamkeit der Trimbacherinnen, das Führungstor erzielen. So ging es mit einem Zwischenstand von 3:2 in die erste Drittelspause. Im zweiten Drittel übte die Heimmannschaft immer mehr Druck auf das gegnerische Tor aus, dem die Solothurnerinnen nicht immer standhalten konnten. So wurde die Führung des Heimteams um drei Tore ausgebaut. Nachdem der Trainer die Blockzusammenstellung neu gestaltet hat, versuchte man aus Sicht von Trimbach nochmals alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das Spiel noch zu gewinnen. Wenn man sich zurück erinnern mag, gelang es bei der ersten Begegnung kurz vor Schluss, einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. Doch dieses Mal lag das Glück nicht auf Seite der Solothurnerinnen und es wurden zu viele Torchancen vergeben. Schliesslich musste eine Niederlage mehr hingenommen werden.

Fazit

Nach der deutlichen Niederlage vom Samstag, setzte Trimbach am Sonntag ein Zeichen und die Mannschaft konnte durch eine solidere Defensive wieder neue Zuversicht gewinnen.

Matchtelegramme

UHC Trimbach – Floorball Uri 5:12 (1:3, 2:4, 2:5)
Gerbrunnen, Trimbach: 40 Zuschauer
SR: Cretton/Zuber
Tore: 1. A. Rütimann (F. Wollschlegel) 1:0, 7. B. Rickli (R. Arnold) 1:1, 11. B. Rickli (M. Saari) 1:2, 17. S. Tresch (M. Gnos) 1:3, 21. B. Rickli (R. Arnold) 1:4, 21. B. Rickli (R. Arnold)  1:5, 22. B. Rickli (R. Arnold) 1:6, 23. A. Rütimann (F. Wollschlegel) 2:6, 25. R. Arnold 2:7, 37. F. Wollschlegel 3:7, 42. Y. Hämmerli 4:7, 46. B. Rickli 4:8, 47. R. Arnold 4:9, 51. J. Hell (F. Wollschlegel) 5:9, 55. L. Kullaa (R. Arnold) 5:10, 58. R. Arnold (L. Kullaa) 5:11, 59. B. Rickli 5:12
Strafen: 2 x 2 min. gegen UHC Trimbach, keine gegen Floorball Uri
Bemerkung: 22. Timeout UHC Trimbach
Best Player: Flavia Wollschlegel (UHC Trimbach), Regula Arnold (Floorball Uri)

UHC Trimbach: Andres, Hell, Blättler, Bortis, Zedi, Gmür (C), Hämmerli, Carere, Gurtner, Wollschlegel, Di Nicola, Rütimann, Lang, Walther, Christen, Stalder, Grütter Ohne: Sigrist, Rösli, Cordi(verletzt/krank) Wernli, (abwesend)

Floorball Uri: A. Arnold, Küchler, Müller, Walti, J. Gnos, A. Gisler, Rickli, Tresch, M. Gisler, M. Gnos, Saari, R. Arnold, Herger, Kullaa, Bissig, Loretz, Schuler

UH Lejon Zäziwil –  UHC Trimbach 6:2 (3:2, 3:0, 0:0)
Sporthalle Konolfingen: 62 Zuschauer
SR Cretton/Zuber
Tore: 8. R. Bieri (L. Locher) 1:0, 9. Flavia Wollschlegel 1:1, 15. F. Wollschlegel (S. Zedi) 1:2, 19. L. Locher (M. Mosimann), 2:2, 19. S. Marty 3:2, 26. M. Mosimann 4:2, 34. M. Mosimann (R. Bieri) 5:2, 39. R. Sterchi (E. Gurtner) 6:2
Strafen: keine gegen UH Lejon Zäziwil, 4 x 2 min. gegen UHC Trimbach
Bemerkung: 58. Timeout UHC Trimbach
Best Player: Larissa Locher (UH Lejon Zäziwil), Flavia Wollschlegel (UHC Trimbach)

UH Lejon Zäziwil: Gurtner, T. Locher, Baioni, Burger, Fankhauser, Schmid, Mosimann, Spring, Gurtner, Zaugg, Marty, Gilgen, Bieri, L. Locher, Sterchi, Lüthi, Bleuer, Badertscher, R. Bieri, Knörr

UHC Trimbach: Andres, Hell, Blättler, Bortis, Zedi, Gmür, Hämmerli, Carere, Gurtner, Wollschlegel, Di Nicola, Rütimann, Lang, Walther, Christen, Stalder, Grütter Ohne: Sigrist, Rösli, Cordi (verletzt/krank) Wernli, (abwesend)

21. Oktober 2017: Die Rückrunde beginnt- weit weit weg.

12:00 Uhr: Besammlung in Olten. Nach dem alle Autos ein Plätzchen gefunden hatten, auf dem sie möglichst bussenfrei bleiben konnten, wird der Car mit Spielerinnen und mitreisenden Zuschauern befüllt.

12:15 Uhr: Start einer langen Anfahrt, bei welcher der Carchauffeur schon mal zeigt, wie man Gas gibt und dafür Punkte (in Flensburg) sammelt (wäre man denn in Deutschland).

15:00 Uhr: Ankunft in Mendrisio bei der Palestra liceo cantonale di Mendrisio. Die Garderoben mit der fast korrekten Beschriftung «Trimback» werden inspiziert und eingerichtet. Anschiessend versucht man während des Footings, die steifen Gliedmassen wieder etwas geschmeidig zu laufen.

16:00 Uhr: Graber und Lampert versammeln ihre Kriegerinnen zur Matchbesprechung. Das Team kämpft wie in der Vorwoche mit vielen Verletzten. Einige sind bereits zurück gekehrt, leider ist das Kader heute aber durch andere Abwesenheiten geschwächt. Unterstützung kommt dafür vom Nachwuchs, seitens Trainer oder Spielerinnen. So versuchen die Trainer aus den verbleibenden 14 Damen die beste Kombination zusammen zu stellen.

17:15 Uhr: Anpfiff durch das Schiedsrichterpaar, dem man zuerst zuschreiben wollte ein wenig parteiisch zu sein, da sich mehr als eine Legende um das Tessin und seine Zugehörigkeit zur Schweiz rankt. Diese Bedenken wurden aber schnell wieder zerstreut.

Mit dem Beginn des achten Meisterschaftsspiels startete auch die Rückrunde. Von nun an wollten die Trimbacherinnen beginnen ihren Torkredit, den sie in den vergangenen Wochen angesammelt haben, abzubezahlen. Doch bereits nach zehn Sekunden wurde diese Aufholjagd unterbrochen. Dieses Mal jedoch nicht aufgrund eines Fehlers eines Teams, sondern wegen eines technischen Problems seitens des Spielsekretariats. In den folgenden 20 Minuten kam das dieses nur noch einmal zum Einsatz, nämlich als die Tessinerinnen es tatsächlich geschafft hatten die weisse Kugel durch die diesmal rot gekleidete Abwehr der Trimbacherinnen und an Andres vorbei ins Tor zu schmuggeln.

17:45 Uhr: Die erste Verschnaufpause mit einem 0:1 auf der Tafel, stimmte die Frauen aus der Deutschschweiz zuversichtlich. Der Spagat zwischen engem Spiel im eigenen Torraum und gleichzeitig enger Deckung der berühmt berüchtigten Nr.8 des Gegners schien weitgehend gelungen zu sein. Man hatte nun noch 40 lange Minuten vor sich, um selbst einzunetzen.

17:55 Uhr: Das Spiel wird angepfiffen und schon 30 Sekunden später wieder abgepfiffen. Leider hat es dieses Mal nicht mit den Geschehnissen neben, sondern mit einem erneuten Torerfolg der Sportiva Unihockey Mendrisiotto auf dem Feld zu tun. Von nun an tun beide Teams, was sie am besten können: Harte Zweikämpfe ausfechten und daneben noch etwas Unihockey spielen. So steht, als die Pausenhupe ertönt, dank Gurtner (Rütimann) und Svenson (Monti) 1:3 auf der Anzeigetafel. Wirklich näher ist man in diesem Drittel einem Sieg also nicht gekommen.

18:40 Uhr: Das letzte und damit alles entscheidende Drittel beginnt. Mit dem Licht scheinen auch die Kräfte beider Teams zu schwinden. So wechseln sich eher Konter als schöne Kombinationen ab. Andres und ihre Frontfrauen werden gefordert, doch auch die orange-braunen Streifenhörnchen sehen ihren Bau mehr und mehr bedrängt. Wie in den vorangehenden Spielen, sind es dann ein paar wenige Minuten, in denen die Entscheidung zu Gunsten der Gegner fällt. Die Ticinese gehen innert zwei Minuten mit 5:1 in Führung. Alle guten Aktionen, die davor und danach von den Trimbacherinnen gestartet wurden, können das Spiel nicht mehr wenden. Ein letzter Schuss von Wullschlegel hält lediglich die anfallenden Torzinsen etwas in Grenzen. So trennt man sich schliesslich, gleich wie beim Hinspiel, mit einer 2:5-Niederlage. Was bleibt ist die Gewissheit, dass der Gegner halt das bessere Team war.

20:00 Uhr: Der Borncar, der die Farben des EHCO trägt, wird erneut mit Spielerinnen, Trainern und Zuschauern befüllt und rollt auf den Heimweg. Mit Karten- und Würfelspielen vertreibt man sich die langen Stunden bis nach Hause. Ein kleiner Stop bei einer Fastfoodkette vermag zwar die Mägen der Reisenden zu füllen, jedoch nicht den Siegeshunger der Spielerinnen zu stillen, der an diesem Abend nur noch gewachsen ist.

23:30 Uhr: Ankunft in Olten. Man verabschiedet sich kurz und verstreut sich nach fast 12h in die dunkle Nacht.

Sportiva Unihockey Mendrisiotto – UHC Trimbach 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)
Palestra liceo cantonale di Mendrisio, 39 Zuschauer
Schiedsrichter: Alberto Coduto | Christian Schweizer
Tore: 15:45 M. Decarli (N. Buser), 20:34 A. Derneroba (E. Ratti), 23:46 D. Gurtner (A. Rütimann) 32:46 F. Svensson (d. Monti), 44:03 A. Dernerova (E. Ratti), 45:43 M. Decarli (F. Svensson), 59:29 F. Wollschlegel (R. Gmür) Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.
UHC Trimbach: Andres, Sigrist, Hell, Blättler, Rösli, Bortis, Zedi Gmür Hämmerli, Gurtner, Wollschlegel, Di Nicola, Rütimann, Lang  Stalder
Bemerkungen: Trimbach ohne Carere, Wagner, Wernli, Cordi

UHC Trimbach – Basel Regio

Vom Regen in die Traufe
Das Ziel der Runde war, endlich die rote Laterne abgeben zu können und das vergangene Wochenende wiedergutzumachen. Und die Chancen standen nicht schlecht an diesem Sonntag.

Doch entgegen der eigenen Erwartungen, misslang auch an diesem Sonntag der Start. Bereits nach 18 Sekunden erzielten die Baslerinnen das 1:0. Auf einen Ballverlust an der Bande, konnte nicht entsprechend reagiert werden. Die Trimbacherinnen mussten in der Folge oft unter Druck reagieren und konnten auch einen Bandenabpraller in der siebten Minute nicht klären, welcher wiederum versenkt wurde. Trotzdem wurde unermüdlich weitergekämpft. Carere bereitete drei Minuten später den Anschlusstreffer für Di Nicola vor. Wollschlegel liess es sich nicht nehmen, kurz darauf mit einem weiteren Tor den Ausgleich zu erzielen. Die Trimbacherinnen konnten nun gut mithalten und erspielten sich einige Chancen. Trotzdem waren es die Gastgeberinnen, die kurz vor er Pause noch den Führungstreffer erzielten.

Das zweite Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Die Baslerinnen hatten mehr Ballbesitz, doch die Gäste kamen ebenfalls zu ihren Chancen, welche jedoch nicht verwertet werden konnten. Druck und der Zug aufs Tor fehlten, wie so oft. So waren es auch die Baslerinnen, die mit einem weiteren Tor die Führung ausbauen konnten. Die Reaktion folgte wenig später, als Hell nach einem Freistoss das Runde im Eckige versenkte. Ein gutes Drittel endete für die Trimbacherinnen mit einem weiteren unnötigen Gegentreffer, welcher nach einer Unachtsamkeit nicht mehr vermieden werden konnte.

Die endgültige Wende eines einst guten Spiels folgte, als den Gastgeberinnen ein Torschuss gutgeschrieben wurde, welcher die rote Linie nie passierte. Der Schiedsrichterentscheid brachte das Gastteam aus dem Konzept und machte dem Gegner die Bahn für einen Doppelschlag frei. Auch ein Timeout, mit anschliessend neuen Blöcken, konnte dem nicht entgegenwirken. Wollschlegel vermochte den Vorsprung kurzzeitig zu verkürzen, doch bereits wenig später folgten zwei weitere Tore, welche das Schlussresultat von 10:4 besiegelten.

Innert weniger Minuten machten die Trimbacherinnen eine sehr ansprechende Leistung zu Nichte.

Basel Regio – UHC Trimbach 10:4 (3:2, 2:1, 5:1)
Sandgruben Basel, 60 Zuschauer. SR François Brüderli | Yves Misteli
Tore: 1. Basel Regio 1:0, 8. Basel Regio 2:0, 11. T. Di Nicola (A. Carere) 2:1, 12. A. Rütimann (J. Lang) 2:2, 13. Basel Regio 3:2, 30. Basel Regio 4:2, 32. J. Hell (F. Wollschlegel) 4:3, 34. Basel Regio 5:3, 48. Basel Regio 6:3, 51. Basel Regio 7:3, 53. Basel Regio 8:3, 57. F. Wollschlegel (A. Rütimann) 8:4, 59. Basel Regio (Ausschluss J. Hell) 9:4, 60. Basel Regio 10:4
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.
UHC Trimbach: Andres, Hell, Blättler, Bortis, Zedi, Carere, Wollschlegel (C), Wagner, Rütimann, Gurtner, Di Nicola, Hämmerli, Sigrist, Lang.
Bemerkungen: UHC Trimbach ohne Rösli, Gmür, Cordi (alle verletzt), Wernli (abwesend).

Niederlage gegen Laupen
Am Sonntag wartete Mitaufsteiger UHC Laupen in der Oltner Giroud-Halle auf die Trimbacherinnen. Die Gäste waren klar zu favorisieren, wurden sie doch die letzten beiden Jahre U21- Schweizermeisterinnen. Somit waren die Rollen klar verteilt.

Der Start hätte nicht schlechter sein können für die Trimbacherinnen, bereits nach 30 Sekunden gerieten sie ins Hintertreffen und 6 Minuten später doppelte Laupen nach. Bis sich die Gastgeberinnen etwas fangen konnten, stand es allerdings bereits 0:3 für die Gäste. Es passte zu Beginn wenig zusammen und die Lauperinnen setzten das Heimteam früh unter Druck.

Keine Besserung im Mitteldrittel
Zwar konnte man im Mitteldrittel immerhin 2 Tore schiessen, doch während 5 schwachen Minuten kassierte man 4 Gegentore, was die Partie bereits nach 40 Minuten entschied. Heute waren die Solothurnerinnen leider zu keiner Reaktion fähig. Im letzten Abschnitt passierte nicht mehr viel. Dank einem Tor im Powerplay gewann Laupen schliesslich mit 9:2.

Nach zuletzt gut gezeigten Partien, passte dieses Wochenende für die Trimbacherinnen nicht viel zusammen. Vielleicht lag es daran, dass man die Heimspiele nicht in der heimischen Gerbrunnen-Halle austragen konnte, oder einfach daran, dass man den Kampfgeist der letzten Spiele in Rüti vermissen liess. Trotzdem darf man aus beiden Spielen auch Positives mitnehmen und nächste Woche geht es bereits weiter mit dem Auswärtsspiel in Basel.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – UHC Laupen 2:9 (0:3, 2:5, 0:1) Giroud Olma Olten. 62 Zuschauer. SR Brüderli/Misteli
Tore: 1. Sturzenegger (Walder) 0:1, 7. Walder (Umbricht) 0:2, 12. Hoffmann (Burri) 0:3, 24. Burri 0:4, 33. Rütimann (Christen) 1:4, 35. Eigentor Trimbach 1:5, 36. Eisenbart (Burri), 1:6, 38. Zedi (Gurtner) 2:6, 40. Wildermuth (Rüegg) 2:7, 40. Sturzenegger 2:8, Hoffmann (Sturzenegger) (Ausschluss Schenk) 2:9
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach, keine gegen UHC Laupen.
Bemerkung: 21. Timeout Trimbach Best Player: Sigrist (UHC Trimbach), Sturzenegger (Laupen)

UHC Trimbach: Sigrist; Hell, Zedi; Gurtner, Di Nicola, Carere; Gmür, Rösli; Wollschlegel, Hämmerli, Lang; Blättler, Bortis; Rütimann, Christen, Wagner, Schenk, ohne Cordi (verletzt), Wernli (Prüfungen), Andres (Kurs)

UHC Laupen: Rüegg, Burri, Spargalen, Altwegg, Umbricht, Vontobel, Grab, Widmer, Rüegg, Gmür, Hoffmann, Keller, Hegglin, Walder, Eisenbart, Sturzenegger, Wildermuth, Wenger, Linhardt, Vontobel

Keine Punkte gegen den Leader

Die nächste Doppelrunde der NLB stand an und weil in Trimbach die Hallen während den Ferien geschlossen sind, mussten die Trimbacherinnen ins Exil nach Olten ausweichen. Im ersten Spiel wartete der Tabellenleader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.

UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang-Regensdorf – David gegen Goliath
Oder Aufsteiger und Tabellenletzter gegen meistgehandelter NLB-Titelfavorit, so lauteten die Vorzeichen für die Partie vom Samstag. Aus den letzten Jahren wusste Trimbach, dass es nie einfach ist als Leader gegen das Tabellenschlusslicht anzutreten. Jetzt waren die Solothurnerinnen mal auf der anderen Seite und wollten den Leader ärgern. Auf dem Matchblatt sah man nach 20 Minuten keinen grossen Unterschied, denn den Führungstreffer für die Chilis in der 8. Minute beantworteten die Trimbacherinnen, nach einem schnell ausgeführt Gegenstoss, mit dem Ausgleich durch Di Nicola, ehe die Hot Chilis keine Zeigerumdrehung später die Führung wieder an sich rissen. Zwar waren die Zürcherinnen die spielbestimmende Mannschaft, die Trimbacherinnen hatten aber die eine oder andere sehenswerte Möglichkeit.

Entscheidendes Mitteldrittel
Die Vorzeichen für eine Überraschung standen zu Beginn des Mitteldrittels gut, denn nur 21 Sekunden nach Wiederanpfiff verwertete Gmür einen Freischlag zum Ausgleich. Nach einem Timeout auf Seiten der Chilis und der Umstellung auf 2 Linien, konnte Wollschlegel nach 23 Minuten zur überraschenden Führung für die Trimbacherinnen einschieben. Wer nun gedacht hatte, dass dies das Heimteam beflügeln würde, lag falsch. Eher gehemmt und verkrampft trat man in der Folge auf und mit dem erhöhten Druck der Chilis, gab dies eine ungemütliche Mischung für die Hausherrinnen im Exil in Olten. So waren es die Zürcherinnen, welche die Strafen der Trimbacherinnen ausnutzten, sich in der offensiven Zone festsetzten und innerhalb von 11 Minuten 5 Tore schossen.

Ausgeglichener Schlussabschnitt
Das Letzte Drittel wollten die Trimbacherinnen auf jeden Fall positiv abschliessen und das wäre fast gelungen, wäre da nicht ein Phantomtor gewesen. Das 8. Tor der Chilis ging definitiv an die Torumrandung und nicht ins Netz, der Videobeweis verschaffte nach Abschluss der Partie Klarheit. Aber daran lag es nicht, dass der Favorit mit 8-4 als Sieger vom Platz ging.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang-Regensdorf 4:8 (1:2, 2:5, 1:1) Stadthalle Olten. 42 Zuschauer. SR Baumgartner/Baumgartner

Tore: 8. Berry (Lackova) 0:1, 13. Di Nicola (Gurtner) 1:1, 14. Kapp 2:1, 21. Gmür (Rösli) 2:2, 24. Wollschlegel (Gmür) 3:2, 24. Schibli (Ruprecht) 3:3, 26. Kapp (Keller) 3:4, 30. Huber (Bongaards) 3:5, 34. Huber (Jaunin) 3:6, 35. Kapp (Lackova) 3:7, 51. Wollschlegel 4:7, 56. Jaunin 4:8
Strafen: 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach, 4 x 2 Minuten gegen Hot Chilis.
Bemerkung: 21. Timeout Hot Chilis, 59. Timeout Trimbach Best Player: Wollschlegel (UHC Trimbach), Kapp (Hot Chilis)

UHC Trimbach: Sigrist; Hell, Zedi; Gurtner, Di Nicola, Carere; Gmür, Rösli; Wollschlegel, Hämmerli, Lang; Blättler, Bortis; Rütimann, Christen, Wagner, ohne Cordi (verletzt), Wernli (Prüfungen), Andres (Kurs)

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf: Aegerter, Ruprecht, Berry, Lackova, Lüscher, Faude, Hagg, Fäh, Huber, Jaunin, Schnyder, Bongaards, Kapp, Adank, Keller, Rogenmoser, Schibli, Knecht, Schellenberger, Marty

FB Riders DBR – UHC Trimbach

Rückblick:
Vor fast genau zwei Jahren standen sich die Damen des UHC Trimbach und der FB Riders DBR bereits gegenüber: Im Schweizer Cup 2015/16 mussten die Solothurnerinnen eine überdeutliche 2:13–Niederlage hinnehmen. Nun, zwei Jahre später und Trimbach um zwei Ligen besser klassiert, erfolgte die Neulancierung des Spiels in der 4. Meisterschaftsrunde der NLB.

Ausgeglichenes Startdrittel
Bereits kurz nach Anpfiff agierten die Floorball Riders gefährlich vor dem Trimbacher Tor, ehe sich die Solothurner Gäste auf das Spiel eingestellt hatten. Der erste Zürcher Treffer in der 7. Minute landete dann aber eher glücklich abgelenkt in Sigrists Gehäuse. Sieben Minuten später markierte Wagner den Ausgleich, indem sie den Ball im Zürcher Aufbau abfing und der Riders Torhüterin keine Chance liess. Hämmerli doppelte eine Minute später nach und brachte die Gäste in Führung. Kurz vor der ersten Pause schenkten die Floorball Riders aber nochmals nach und egalisierten das Score.

Torflaute
Im zweiten Drittel war Trimbach zunächst mehrheitlich am Drücker und offensiv präsent – jedoch ohne zählbaren Erfolg. Immerhin wurde die Strafbank beider Teams warmgehalten, nachdem in einem Zweikampf der Frust über die mangelnde Abschlusseffizienz die Toleranzgrenze der Schiedsrichter überschritten hatte. Mit einem Pfostenschuss der Riders endete das zweite Drittel schliesslich torlos.

Entscheidung im Schlussabschnitt
Das Heimteam hatte mit Brolund schliesslich den Joker im Punktekampf, welcher in den Minuten 44 und 51 die Trimbacher Abwehr bezwang und vorentscheidend eine Zweitoreführung herstellen konnte. Die Solothurnerinnen setzten nochmals druckvoll nach, um das Momentum wieder auf ihre Seite zu zwingen. Rütimann stellte acht Minuten vor Schluss zwar den Anschluss wieder her. Nach dem Anzeigen einer neuerlichen Strafe für Trimbach, wechselte das Heimteam jedoch auf Taktik Zeitablauf und hielt so die Gäste vom eigenen Tor fern. Das 5. Tor in Überzahl der Floorball Riders war unhaltbar und markierte das trockene Ende der Aufholjagd für die Gäste.

Fazit
Die Leistungssteigerung war nicht nur im Vergleich zu vor zwei Jahren, sondern auch zum Start der Saison erkennbar und trotzdem nicht genug, um Punkte in Rüti zu erspielen. Mit viel Kampfgeist muss Trimbach in den nächsten Runden nun an Zählbares kommen, um die rote Laterne abgeben zu können.

Matchtelegramm

FB Riders DBR – UHC Trimbach 5:3 (2:2, 0:0, 3:1)
Roosriet, Rüti ZH. 85 Zuschauer. SR Keller/Schryber.
Tore: 7. A. Werz (J. Bühler) 1:0. 14. D. Wagner 1:1. 15. Y. Hämmerli (R. Gmür) 1:2. 20. M. Jablonowska 2:2. 44. M. Brolund (F. Thoma) 3:2. 51. M. Brolund (J. Bühler) 4:2. 52. A. Rütimann (D. Wagner) 4:3. 60. P. Pfister (J. Bühler) 5:3.
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen FB Riders DBR, 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.
Bemerkung: 69. Timeout UHC Trimbach
Best Player: E. Sigrist (UHC Trimbach), M. Jablonowska (FB Riders DBR)

UHC Trimbach: Sigrist, Andres; Hell, Blättler, Rösli, Bortis, Zedi, Gmür, Hämmerli, Wagner, Carere, Gurtner, Wollschlegel, Di Nicola, Rütimann, Lang, Christen; ohne Cordi (verletzt) und Wernli (abwesend)

FB Riders DBR: Ch. Brünn, Gatzsch; Gerber, Bühler, Brolund, Stadelmann, Altwegg, Devenoge, Thoma, Jablonowska, Pfister, Werz, Widmer, I. Brünn, Hausheer, Roten

UHC Trimbach vs. UH Lejon Zäziwil

Rettung in die Verlängerung in letzter Sekunde!
Nach der Niederlage vom Samstag gegen Floorball Uri, hiess es am Sonntag für die Damen vom UHC Trimbach das zweite Heimspiel in Angriff zu nehmen. Zu Gast war UH Lejon Zäziwil, welche mit gut bestücktem Kader angereist waren. Die Bernerinnen mussten am Vortag ebenfalls eine Niederlage in Kauf nehmen und waren deshalb sichtlich bestrebt Punkte zu holen.

Solides erstes Drittel
Konzentriert startete die Heimmannschaft in das erste Drittel. Immer wieder schafften es die Gastgeberinnen vor das gegnerische Tor zu gelangen, leider blieben die Chancen ungenutzt. So stand das Heimteam zu diesem Zeitpunkt auch bereits mit 2 Toren im Rückstand. In der 8. Minute versenkte Rütimann dann endlich den Ball hinter der Torlinie. Drei Minuten später setzte Stalder auf Pass von Rütimann nach. Der Ausgleich hielt aber nicht lange an und so ging Zäziwil in der 14. Minute wieder in Führung. Der erneute Ausgleichstreffer konnte Zedi in der 16. Minute realisieren. Eine Sekunde vor Drittelsende verwerteten die Bernerinnen einen Freistoss direkt vor dem heimischen Tor und so ging es mit einem Zwischenstand von 3:4 in die erste Pause.

Ruhiges Mitteldrittel
Konzentriert ging es auch im zweiten Drittel weiter. Beide Mannschaften zeigten zum Teil schöne Zuspiele und kreierten vermehrt Torchancen, welche aber nicht ausgenutzt wurden. In der 29. Minute baute das Gastteam die Führung weiter aus. Die Trimbacherinnen setzten dann das gegnerische Tor vermehrt unter Druck, was in der 39. Minute durch Gmür belohnt wurde. Mit dem Stand von 4:5 ging es in die zweite Pause.

Wende im Schlussdrittel
Die Trimbacherinnen kehrten mit vollem Elan auf das Spielfeld zurück. Der Plan des Trainerduos war, mit neuer Blockkonstellation das Spiel noch zu gewinnen. Lange passierte jedoch auf beiden Seiten, zumindest tormässig, nichts. Trimbach erhöhte den Druck kontinuierlich. Drei Minuten vor Schluss stellte die Heimmannschaft auf sechs Feldspielerinnen um. In der 59. Minute konnten die Gäste, nach einer kleinen Unachtsamkeit der Trimbacherinnen, ins leere Tor schiessen. Es mag sein, dass so mancher in dieser Minute nicht mehr an einen Sieg der Heimmannschaft geglaubt hatte, doch Rütimann erzielte exakt in der gleichen Minute noch den Anschlusstreffer. Nach dem Bullygewinn der Heimmannschaft, setzte man nochmals alles daran, vor das gegnerische Tor zu gelangen und so klappte dies mit einer sauberen Auslösung problemlos. Wagner setzte sich mit einem Alleingang durch und versenkte den Ball ca. 10 Sekunden vor Schluss im gegnerischen Tor. Die Freude auf Seite von Trimbach war riesig und so konnte zumindest schon mal der erste Punkt in der NLB verbucht werden.

Kraft- und Nervenraubende Verlängerung
Nach einer kurzen Pause ging es in die Verlängerung. Von Seiten der Bernerinnen kam jetzt wieder vermehrt Druck. Trimbach kämpfte mit letzter Kraft um jeden Ball bis Wollschlegel mit einem Alleingang auf das gegnerische Tor vorstiess und unglücklicherweise den Ball nicht versenken konnte. Trimbach kassierte gegen Ende der Verlängerung eine 2-Minuten-Strafe, was nochmals viel Kraft kostete. Wenige Sekunden bevor es ins Penaltyschiessen gegangen wäre, konnte Zäziwil das Spiel doch noch für sich entscheiden.

Fazit
Die Damen von Trimbach waren nach dem Spiel vom Samstag nicht wieder zu erkennen. Sie glaubten bis zuletzt an einen Sieg, doch leider hat es schlussendlich nicht ganz dafür gereicht und sie mussten den Platz mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – UH Lejon Zäziwil 6:7 n. V. (3:3, 1:2, 2:1, 0:1)
Gerbrunnen, Trimbach. 43 Zuschauer. SR Cretton/Zuber
Tore: 3. E. Gurtner (T. Lüthi) 0:1, 7. C. Bleuer 0:2, 8. A. Rütimann 1:2, 11. S. Stalder (A. Rütimann) 2:2, 14. M. Mosimann (R. Bieri) 2:3, 16. S. Zedi (M. Blättler) 3:3, 20. S. Knörr 3:4, 29. T. Lüthi (R. Sterchi) 3:5, 39. R. Gmür 4:5, 59. R. Bieri 4:6, 59. A. Rütimann 5:6, 60. D. Wagner 6:6, 70. M. Mosimann (R. Bieri) 6:7
Strafen: 3 x 2 min. gegen UHC Trimbach, 1 x 2 min. gegen UH Lejon Zäziwil
Bemerkung: 69. Timeout UHC Trimbach
Best Player: Andrea Rütimann (UHC Trimbach), Mirjam Mosimann (UH Lejon Zäziwil)

UHC Trimbach: Andres, Sigrist, Blättler, Gmür, Gurtner, Hell, Hämmerli, Lang, Rösli, Rütimann, Wagner, Wollschlegel, Zedi, Stalder, Grütter, Bortis, Wullschleger. Ohne: Cordi (verletzt) Wernli, Carere, Di Nicola (abwesend)

UH Lejon Zäziwil: Locher, Bieri, Hug, Stübi, Schmid, Gurtner, Locher, Sterchi, Lüthi, Bleuer, Badertscher, Bieri, Knörr, Mosimann, Zaugg, Marty, Gilgen, Burger, Gurtner, Fankhauser

Floorball Uri vs. UHC Trimbach

Nichts gewesen, ausser Spesen!
Nach dem harten Wochenende zum Saisonauftakt vergangener Woche, was besonders dem Cupspiel gegen den National-A-Ligisten UH Red Lions Frauenfeld zu verdanken war, hiess es für das Damen 1 Team aus Trimbach die ersten Punkte gegen Floorball Uri zu sammeln. Mit voller Vorfreude und Zuversicht reisten die Solothurnerinnen nach Altdorf, um das zweite Meisterschaftsspiel der Saison zu bestreiten. Viel wusste man nicht von den Gegnerinnen, doch wenn man die letzten Jahre dieser Mannschaft zumindest auf dem Papier ein bisschen verfolgte, erkannte man, dass punktemässig sicher etwas zu machen wäre.

Verschlafenes erstes Drittel
Die Trimbacherinnen starteten nervös und verhalten in das erste Drittel. Schon zu Beginn schlichen sich immer wieder Fehlpässe und Ballverluste ein, was dazu führte, dass ein sauberer Spielaufbau nur schwer möglich war. Demzufolge hatten die Gastgeberinnen einen durchaus höheren Anteil an Ballbesitz. Auf Seite der Trimbacherinnen kam es in der 9. Minute zu einer sehr heiklen Situation vor dem Tor, doch Sigrist klärte diese souverän. In der 16. Minute, verbuchte Floorball Uri schliesslich den ersten Treffer. Den Gästen gelangen nur wenige gefährliche Spielzüge in der Zone der Gegnerinnen, welche aber leider nicht verwertet werden konnten. Kurz vor der ersten Drittelspause erhielt Trimbach eine 2-Minuten-Strafe, welche aber bis zum Abpfiff unbeschadet überstanden werden konnte.

Stärkeres Mitteldrittel
Nach einer klaren Ansprache des Trainerduos, kehrten die Frauen von Trimbach mit neuem Mut und Selbstvertrauen auf das Spielfeld zurück. Die angebrochene Strafe lief zu Beginn des 2. Drittels noch eine Minute. So gelang es Rütimann und Wollschlegel beinahe einen Anschlusstreffer in Unterzahl zu erzielen. Die Trimbacherinnen zeigten sich jetzt vermehrt in der gegnerischen Zone, doch standen sie sich selber weitgehend im Weg, da unnötige Stockschläge, zu vielen Freistössen für die Urnerinnen führten. Es mussten vier weitere Minuten in Unterzahlt gespielt werden, doch aufgrund einer sehr starken Leistung im Boxplay, konnte eine Strafe unbeschadet überstanden werden. Dennoch baute Floorball Uri im Mitteldrittel die Führung um 2 Tore weiter aus.

Gute Reaktion im Schlussdrittel
Im letzten Drittel waren die Solothurnerinnen nicht wieder zu erkennen. Sie zeigten eine deutliche Reaktion und wollten das Versäumte der ersten 40 Minuten wieder gut machen. Gleich in der ersten Minute des letzten Drittels verpasste Wollschlegel nur knapp die Torlinie. Immer wieder gelang es, gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Tor herauszuspielen, doch das Glück lag wohl nicht auf Seite der Gäste. In der 55. Minute konnte Trimbach dann endlich den 1. Treffer verbuchen. Rütimann traf von der Seitenlinie her auf Pass von Grütter. Es blieb nicht mehr viel Zeit, um den 3:1 Rückstand aufzuholen, und so stellte man schon früh auf 6 Feldspielerinnen um. Uri baute in der 57. Minute die Führung noch weiter aus und gewann das Spiel schlussendlich verdient.

Fazit
Trimbach zeigte zu Beginn nur wenig Reaktion, doch im letzten Drittel standen sie wieder als Team auf dem Feld und versuchten das Spiel noch zu drehen.

Matchtelegramm
Floorball Uri – UHC Trimbach 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
Turnhalle Hagern, Altdorf. 52 Zuschauer. SR Koller/Peter

Tore: 16. M. Saari (P. Vacinova) 1:0, 29. L. Müller 2:0, 35. P. Vacinova (J. Gnos) 3:0, 55. A. Rütimann (S. Grütter) 3:1, 57. P. Vacinova 4:1.
Strafen: keine gegen Floorball Uri, 4 x 2 min. gegen UHC Trimbach
Bemerkung: 30. Timeout UHC Trimbach
Best Player: Pavlina Vacinova (Floorball Uri), Andrea Rütimann (UHC Trimbach)

Floorball Uri: Arnold, Küchler, Gnos, Girotto, Müller, Rickli, Arnold, Gaggiotti, Tresch, Gisler, Gnos, Saari, Herger, Kullaa, Vacinova, Schuler, Bissig, Loretz, Schuler, Stalder

UHC Trimbach: Sigrist, Andres, Blättler, Di Nicola, Gmür, Gurtner, Hell, Hämmerli, Lang, Rösli, Rütimann, Wagner, Wollschlegel, Zedi, Stalder, Schenk, Grütter, Bortis. Ohne: Cordi (verletzt) Wernli, Carere (abwesend)

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