UHC Trimbach – Basel Regio

Vom Regen in die Traufe
Das Ziel der Runde war, endlich die rote Laterne abgeben zu können und das vergangene Wochenende wiedergutzumachen. Und die Chancen standen nicht schlecht an diesem Sonntag.

Doch entgegen der eigenen Erwartungen, misslang auch an diesem Sonntag der Start. Bereits nach 18 Sekunden erzielten die Baslerinnen das 1:0. Auf einen Ballverlust an der Bande, konnte nicht entsprechend reagiert werden. Die Trimbacherinnen mussten in der Folge oft unter Druck reagieren und konnten auch einen Bandenabpraller in der siebten Minute nicht klären, welcher wiederum versenkt wurde. Trotzdem wurde unermüdlich weitergekämpft. Carere bereitete drei Minuten später den Anschlusstreffer für Di Nicola vor. Wollschlegel liess es sich nicht nehmen, kurz darauf mit einem weiteren Tor den Ausgleich zu erzielen. Die Trimbacherinnen konnten nun gut mithalten und erspielten sich einige Chancen. Trotzdem waren es die Gastgeberinnen, die kurz vor er Pause noch den Führungstreffer erzielten.

Das zweite Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Die Baslerinnen hatten mehr Ballbesitz, doch die Gäste kamen ebenfalls zu ihren Chancen, welche jedoch nicht verwertet werden konnten. Druck und der Zug aufs Tor fehlten, wie so oft. So waren es auch die Baslerinnen, die mit einem weiteren Tor die Führung ausbauen konnten. Die Reaktion folgte wenig später, als Hell nach einem Freistoss das Runde im Eckige versenkte. Ein gutes Drittel endete für die Trimbacherinnen mit einem weiteren unnötigen Gegentreffer, welcher nach einer Unachtsamkeit nicht mehr vermieden werden konnte.

Die endgültige Wende eines einst guten Spiels folgte, als den Gastgeberinnen ein Torschuss gutgeschrieben wurde, welcher die rote Linie nie passierte. Der Schiedsrichterentscheid brachte das Gastteam aus dem Konzept und machte dem Gegner die Bahn für einen Doppelschlag frei. Auch ein Timeout, mit anschliessend neuen Blöcken, konnte dem nicht entgegenwirken. Wollschlegel vermochte den Vorsprung kurzzeitig zu verkürzen, doch bereits wenig später folgten zwei weitere Tore, welche das Schlussresultat von 10:4 besiegelten.

Innert weniger Minuten machten die Trimbacherinnen eine sehr ansprechende Leistung zu Nichte.

Basel Regio – UHC Trimbach 10:4 (3:2, 2:1, 5:1)
Sandgruben Basel, 60 Zuschauer. SR François Brüderli | Yves Misteli
Tore: 1. Basel Regio 1:0, 8. Basel Regio 2:0, 11. T. Di Nicola (A. Carere) 2:1, 12. A. Rütimann (J. Lang) 2:2, 13. Basel Regio 3:2, 30. Basel Regio 4:2, 32. J. Hell (F. Wollschlegel) 4:3, 34. Basel Regio 5:3, 48. Basel Regio 6:3, 51. Basel Regio 7:3, 53. Basel Regio 8:3, 57. F. Wollschlegel (A. Rütimann) 8:4, 59. Basel Regio (Ausschluss J. Hell) 9:4, 60. Basel Regio 10:4
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.
UHC Trimbach: Andres, Hell, Blättler, Bortis, Zedi, Carere, Wollschlegel (C), Wagner, Rütimann, Gurtner, Di Nicola, Hämmerli, Sigrist, Lang.
Bemerkungen: UHC Trimbach ohne Rösli, Gmür, Cordi (alle verletzt), Wernli (abwesend).

Niederlage gegen Laupen
Am Sonntag wartete Mitaufsteiger UHC Laupen in der Oltner Giroud-Halle auf die Trimbacherinnen. Die Gäste waren klar zu favorisieren, wurden sie doch die letzten beiden Jahre U21- Schweizermeisterinnen. Somit waren die Rollen klar verteilt.

Der Start hätte nicht schlechter sein können für die Trimbacherinnen, bereits nach 30 Sekunden gerieten sie ins Hintertreffen und 6 Minuten später doppelte Laupen nach. Bis sich die Gastgeberinnen etwas fangen konnten, stand es allerdings bereits 0:3 für die Gäste. Es passte zu Beginn wenig zusammen und die Lauperinnen setzten das Heimteam früh unter Druck.

Keine Besserung im Mitteldrittel
Zwar konnte man im Mitteldrittel immerhin 2 Tore schiessen, doch während 5 schwachen Minuten kassierte man 4 Gegentore, was die Partie bereits nach 40 Minuten entschied. Heute waren die Solothurnerinnen leider zu keiner Reaktion fähig. Im letzten Abschnitt passierte nicht mehr viel. Dank einem Tor im Powerplay gewann Laupen schliesslich mit 9:2.

Nach zuletzt gut gezeigten Partien, passte dieses Wochenende für die Trimbacherinnen nicht viel zusammen. Vielleicht lag es daran, dass man die Heimspiele nicht in der heimischen Gerbrunnen-Halle austragen konnte, oder einfach daran, dass man den Kampfgeist der letzten Spiele in Rüti vermissen liess. Trotzdem darf man aus beiden Spielen auch Positives mitnehmen und nächste Woche geht es bereits weiter mit dem Auswärtsspiel in Basel.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – UHC Laupen 2:9 (0:3, 2:5, 0:1) Giroud Olma Olten. 62 Zuschauer. SR Brüderli/Misteli
Tore: 1. Sturzenegger (Walder) 0:1, 7. Walder (Umbricht) 0:2, 12. Hoffmann (Burri) 0:3, 24. Burri 0:4, 33. Rütimann (Christen) 1:4, 35. Eigentor Trimbach 1:5, 36. Eisenbart (Burri), 1:6, 38. Zedi (Gurtner) 2:6, 40. Wildermuth (Rüegg) 2:7, 40. Sturzenegger 2:8, Hoffmann (Sturzenegger) (Ausschluss Schenk) 2:9
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach, keine gegen UHC Laupen.
Bemerkung: 21. Timeout Trimbach Best Player: Sigrist (UHC Trimbach), Sturzenegger (Laupen)

UHC Trimbach: Sigrist; Hell, Zedi; Gurtner, Di Nicola, Carere; Gmür, Rösli; Wollschlegel, Hämmerli, Lang; Blättler, Bortis; Rütimann, Christen, Wagner, Schenk, ohne Cordi (verletzt), Wernli (Prüfungen), Andres (Kurs)

UHC Laupen: Rüegg, Burri, Spargalen, Altwegg, Umbricht, Vontobel, Grab, Widmer, Rüegg, Gmür, Hoffmann, Keller, Hegglin, Walder, Eisenbart, Sturzenegger, Wildermuth, Wenger, Linhardt, Vontobel

Keine Punkte gegen den Leader

Die nächste Doppelrunde der NLB stand an und weil in Trimbach die Hallen während den Ferien geschlossen sind, mussten die Trimbacherinnen ins Exil nach Olten ausweichen. Im ersten Spiel wartete der Tabellenleader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.

UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang-Regensdorf – David gegen Goliath
Oder Aufsteiger und Tabellenletzter gegen meistgehandelter NLB-Titelfavorit, so lauteten die Vorzeichen für die Partie vom Samstag. Aus den letzten Jahren wusste Trimbach, dass es nie einfach ist als Leader gegen das Tabellenschlusslicht anzutreten. Jetzt waren die Solothurnerinnen mal auf der anderen Seite und wollten den Leader ärgern. Auf dem Matchblatt sah man nach 20 Minuten keinen grossen Unterschied, denn den Führungstreffer für die Chilis in der 8. Minute beantworteten die Trimbacherinnen, nach einem schnell ausgeführt Gegenstoss, mit dem Ausgleich durch Di Nicola, ehe die Hot Chilis keine Zeigerumdrehung später die Führung wieder an sich rissen. Zwar waren die Zürcherinnen die spielbestimmende Mannschaft, die Trimbacherinnen hatten aber die eine oder andere sehenswerte Möglichkeit.

Entscheidendes Mitteldrittel
Die Vorzeichen für eine Überraschung standen zu Beginn des Mitteldrittels gut, denn nur 21 Sekunden nach Wiederanpfiff verwertete Gmür einen Freischlag zum Ausgleich. Nach einem Timeout auf Seiten der Chilis und der Umstellung auf 2 Linien, konnte Wollschlegel nach 23 Minuten zur überraschenden Führung für die Trimbacherinnen einschieben. Wer nun gedacht hatte, dass dies das Heimteam beflügeln würde, lag falsch. Eher gehemmt und verkrampft trat man in der Folge auf und mit dem erhöhten Druck der Chilis, gab dies eine ungemütliche Mischung für die Hausherrinnen im Exil in Olten. So waren es die Zürcherinnen, welche die Strafen der Trimbacherinnen ausnutzten, sich in der offensiven Zone festsetzten und innerhalb von 11 Minuten 5 Tore schossen.

Ausgeglichener Schlussabschnitt
Das Letzte Drittel wollten die Trimbacherinnen auf jeden Fall positiv abschliessen und das wäre fast gelungen, wäre da nicht ein Phantomtor gewesen. Das 8. Tor der Chilis ging definitiv an die Torumrandung und nicht ins Netz, der Videobeweis verschaffte nach Abschluss der Partie Klarheit. Aber daran lag es nicht, dass der Favorit mit 8-4 als Sieger vom Platz ging.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang-Regensdorf 4:8 (1:2, 2:5, 1:1) Stadthalle Olten. 42 Zuschauer. SR Baumgartner/Baumgartner

Tore: 8. Berry (Lackova) 0:1, 13. Di Nicola (Gurtner) 1:1, 14. Kapp 2:1, 21. Gmür (Rösli) 2:2, 24. Wollschlegel (Gmür) 3:2, 24. Schibli (Ruprecht) 3:3, 26. Kapp (Keller) 3:4, 30. Huber (Bongaards) 3:5, 34. Huber (Jaunin) 3:6, 35. Kapp (Lackova) 3:7, 51. Wollschlegel 4:7, 56. Jaunin 4:8
Strafen: 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach, 4 x 2 Minuten gegen Hot Chilis.
Bemerkung: 21. Timeout Hot Chilis, 59. Timeout Trimbach Best Player: Wollschlegel (UHC Trimbach), Kapp (Hot Chilis)

UHC Trimbach: Sigrist; Hell, Zedi; Gurtner, Di Nicola, Carere; Gmür, Rösli; Wollschlegel, Hämmerli, Lang; Blättler, Bortis; Rütimann, Christen, Wagner, ohne Cordi (verletzt), Wernli (Prüfungen), Andres (Kurs)

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf: Aegerter, Ruprecht, Berry, Lackova, Lüscher, Faude, Hagg, Fäh, Huber, Jaunin, Schnyder, Bongaards, Kapp, Adank, Keller, Rogenmoser, Schibli, Knecht, Schellenberger, Marty

FB Riders DBR – UHC Trimbach

Rückblick:
Vor fast genau zwei Jahren standen sich die Damen des UHC Trimbach und der FB Riders DBR bereits gegenüber: Im Schweizer Cup 2015/16 mussten die Solothurnerinnen eine überdeutliche 2:13–Niederlage hinnehmen. Nun, zwei Jahre später und Trimbach um zwei Ligen besser klassiert, erfolgte die Neulancierung des Spiels in der 4. Meisterschaftsrunde der NLB.

Ausgeglichenes Startdrittel
Bereits kurz nach Anpfiff agierten die Floorball Riders gefährlich vor dem Trimbacher Tor, ehe sich die Solothurner Gäste auf das Spiel eingestellt hatten. Der erste Zürcher Treffer in der 7. Minute landete dann aber eher glücklich abgelenkt in Sigrists Gehäuse. Sieben Minuten später markierte Wagner den Ausgleich, indem sie den Ball im Zürcher Aufbau abfing und der Riders Torhüterin keine Chance liess. Hämmerli doppelte eine Minute später nach und brachte die Gäste in Führung. Kurz vor der ersten Pause schenkten die Floorball Riders aber nochmals nach und egalisierten das Score.

Torflaute
Im zweiten Drittel war Trimbach zunächst mehrheitlich am Drücker und offensiv präsent – jedoch ohne zählbaren Erfolg. Immerhin wurde die Strafbank beider Teams warmgehalten, nachdem in einem Zweikampf der Frust über die mangelnde Abschlusseffizienz die Toleranzgrenze der Schiedsrichter überschritten hatte. Mit einem Pfostenschuss der Riders endete das zweite Drittel schliesslich torlos.

Entscheidung im Schlussabschnitt
Das Heimteam hatte mit Brolund schliesslich den Joker im Punktekampf, welcher in den Minuten 44 und 51 die Trimbacher Abwehr bezwang und vorentscheidend eine Zweitoreführung herstellen konnte. Die Solothurnerinnen setzten nochmals druckvoll nach, um das Momentum wieder auf ihre Seite zu zwingen. Rütimann stellte acht Minuten vor Schluss zwar den Anschluss wieder her. Nach dem Anzeigen einer neuerlichen Strafe für Trimbach, wechselte das Heimteam jedoch auf Taktik Zeitablauf und hielt so die Gäste vom eigenen Tor fern. Das 5. Tor in Überzahl der Floorball Riders war unhaltbar und markierte das trockene Ende der Aufholjagd für die Gäste.

Fazit
Die Leistungssteigerung war nicht nur im Vergleich zu vor zwei Jahren, sondern auch zum Start der Saison erkennbar und trotzdem nicht genug, um Punkte in Rüti zu erspielen. Mit viel Kampfgeist muss Trimbach in den nächsten Runden nun an Zählbares kommen, um die rote Laterne abgeben zu können.

Matchtelegramm

FB Riders DBR – UHC Trimbach 5:3 (2:2, 0:0, 3:1)
Roosriet, Rüti ZH. 85 Zuschauer. SR Keller/Schryber.
Tore: 7. A. Werz (J. Bühler) 1:0. 14. D. Wagner 1:1. 15. Y. Hämmerli (R. Gmür) 1:2. 20. M. Jablonowska 2:2. 44. M. Brolund (F. Thoma) 3:2. 51. M. Brolund (J. Bühler) 4:2. 52. A. Rütimann (D. Wagner) 4:3. 60. P. Pfister (J. Bühler) 5:3.
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen FB Riders DBR, 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.
Bemerkung: 69. Timeout UHC Trimbach
Best Player: E. Sigrist (UHC Trimbach), M. Jablonowska (FB Riders DBR)

UHC Trimbach: Sigrist, Andres; Hell, Blättler, Rösli, Bortis, Zedi, Gmür, Hämmerli, Wagner, Carere, Gurtner, Wollschlegel, Di Nicola, Rütimann, Lang, Christen; ohne Cordi (verletzt) und Wernli (abwesend)

FB Riders DBR: Ch. Brünn, Gatzsch; Gerber, Bühler, Brolund, Stadelmann, Altwegg, Devenoge, Thoma, Jablonowska, Pfister, Werz, Widmer, I. Brünn, Hausheer, Roten

UHC Trimbach vs. UH Lejon Zäziwil

Rettung in die Verlängerung in letzter Sekunde!
Nach der Niederlage vom Samstag gegen Floorball Uri, hiess es am Sonntag für die Damen vom UHC Trimbach das zweite Heimspiel in Angriff zu nehmen. Zu Gast war UH Lejon Zäziwil, welche mit gut bestücktem Kader angereist waren. Die Bernerinnen mussten am Vortag ebenfalls eine Niederlage in Kauf nehmen und waren deshalb sichtlich bestrebt Punkte zu holen.

Solides erstes Drittel
Konzentriert startete die Heimmannschaft in das erste Drittel. Immer wieder schafften es die Gastgeberinnen vor das gegnerische Tor zu gelangen, leider blieben die Chancen ungenutzt. So stand das Heimteam zu diesem Zeitpunkt auch bereits mit 2 Toren im Rückstand. In der 8. Minute versenkte Rütimann dann endlich den Ball hinter der Torlinie. Drei Minuten später setzte Stalder auf Pass von Rütimann nach. Der Ausgleich hielt aber nicht lange an und so ging Zäziwil in der 14. Minute wieder in Führung. Der erneute Ausgleichstreffer konnte Zedi in der 16. Minute realisieren. Eine Sekunde vor Drittelsende verwerteten die Bernerinnen einen Freistoss direkt vor dem heimischen Tor und so ging es mit einem Zwischenstand von 3:4 in die erste Pause.

Ruhiges Mitteldrittel
Konzentriert ging es auch im zweiten Drittel weiter. Beide Mannschaften zeigten zum Teil schöne Zuspiele und kreierten vermehrt Torchancen, welche aber nicht ausgenutzt wurden. In der 29. Minute baute das Gastteam die Führung weiter aus. Die Trimbacherinnen setzten dann das gegnerische Tor vermehrt unter Druck, was in der 39. Minute durch Gmür belohnt wurde. Mit dem Stand von 4:5 ging es in die zweite Pause.

Wende im Schlussdrittel
Die Trimbacherinnen kehrten mit vollem Elan auf das Spielfeld zurück. Der Plan des Trainerduos war, mit neuer Blockkonstellation das Spiel noch zu gewinnen. Lange passierte jedoch auf beiden Seiten, zumindest tormässig, nichts. Trimbach erhöhte den Druck kontinuierlich. Drei Minuten vor Schluss stellte die Heimmannschaft auf sechs Feldspielerinnen um. In der 59. Minute konnten die Gäste, nach einer kleinen Unachtsamkeit der Trimbacherinnen, ins leere Tor schiessen. Es mag sein, dass so mancher in dieser Minute nicht mehr an einen Sieg der Heimmannschaft geglaubt hatte, doch Rütimann erzielte exakt in der gleichen Minute noch den Anschlusstreffer. Nach dem Bullygewinn der Heimmannschaft, setzte man nochmals alles daran, vor das gegnerische Tor zu gelangen und so klappte dies mit einer sauberen Auslösung problemlos. Wagner setzte sich mit einem Alleingang durch und versenkte den Ball ca. 10 Sekunden vor Schluss im gegnerischen Tor. Die Freude auf Seite von Trimbach war riesig und so konnte zumindest schon mal der erste Punkt in der NLB verbucht werden.

Kraft- und Nervenraubende Verlängerung
Nach einer kurzen Pause ging es in die Verlängerung. Von Seiten der Bernerinnen kam jetzt wieder vermehrt Druck. Trimbach kämpfte mit letzter Kraft um jeden Ball bis Wollschlegel mit einem Alleingang auf das gegnerische Tor vorstiess und unglücklicherweise den Ball nicht versenken konnte. Trimbach kassierte gegen Ende der Verlängerung eine 2-Minuten-Strafe, was nochmals viel Kraft kostete. Wenige Sekunden bevor es ins Penaltyschiessen gegangen wäre, konnte Zäziwil das Spiel doch noch für sich entscheiden.

Fazit
Die Damen von Trimbach waren nach dem Spiel vom Samstag nicht wieder zu erkennen. Sie glaubten bis zuletzt an einen Sieg, doch leider hat es schlussendlich nicht ganz dafür gereicht und sie mussten den Platz mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – UH Lejon Zäziwil 6:7 n. V. (3:3, 1:2, 2:1, 0:1)
Gerbrunnen, Trimbach. 43 Zuschauer. SR Cretton/Zuber
Tore: 3. E. Gurtner (T. Lüthi) 0:1, 7. C. Bleuer 0:2, 8. A. Rütimann 1:2, 11. S. Stalder (A. Rütimann) 2:2, 14. M. Mosimann (R. Bieri) 2:3, 16. S. Zedi (M. Blättler) 3:3, 20. S. Knörr 3:4, 29. T. Lüthi (R. Sterchi) 3:5, 39. R. Gmür 4:5, 59. R. Bieri 4:6, 59. A. Rütimann 5:6, 60. D. Wagner 6:6, 70. M. Mosimann (R. Bieri) 6:7
Strafen: 3 x 2 min. gegen UHC Trimbach, 1 x 2 min. gegen UH Lejon Zäziwil
Bemerkung: 69. Timeout UHC Trimbach
Best Player: Andrea Rütimann (UHC Trimbach), Mirjam Mosimann (UH Lejon Zäziwil)

UHC Trimbach: Andres, Sigrist, Blättler, Gmür, Gurtner, Hell, Hämmerli, Lang, Rösli, Rütimann, Wagner, Wollschlegel, Zedi, Stalder, Grütter, Bortis, Wullschleger. Ohne: Cordi (verletzt) Wernli, Carere, Di Nicola (abwesend)

UH Lejon Zäziwil: Locher, Bieri, Hug, Stübi, Schmid, Gurtner, Locher, Sterchi, Lüthi, Bleuer, Badertscher, Bieri, Knörr, Mosimann, Zaugg, Marty, Gilgen, Burger, Gurtner, Fankhauser

Floorball Uri vs. UHC Trimbach

Nichts gewesen, ausser Spesen!
Nach dem harten Wochenende zum Saisonauftakt vergangener Woche, was besonders dem Cupspiel gegen den National-A-Ligisten UH Red Lions Frauenfeld zu verdanken war, hiess es für das Damen 1 Team aus Trimbach die ersten Punkte gegen Floorball Uri zu sammeln. Mit voller Vorfreude und Zuversicht reisten die Solothurnerinnen nach Altdorf, um das zweite Meisterschaftsspiel der Saison zu bestreiten. Viel wusste man nicht von den Gegnerinnen, doch wenn man die letzten Jahre dieser Mannschaft zumindest auf dem Papier ein bisschen verfolgte, erkannte man, dass punktemässig sicher etwas zu machen wäre.

Verschlafenes erstes Drittel
Die Trimbacherinnen starteten nervös und verhalten in das erste Drittel. Schon zu Beginn schlichen sich immer wieder Fehlpässe und Ballverluste ein, was dazu führte, dass ein sauberer Spielaufbau nur schwer möglich war. Demzufolge hatten die Gastgeberinnen einen durchaus höheren Anteil an Ballbesitz. Auf Seite der Trimbacherinnen kam es in der 9. Minute zu einer sehr heiklen Situation vor dem Tor, doch Sigrist klärte diese souverän. In der 16. Minute, verbuchte Floorball Uri schliesslich den ersten Treffer. Den Gästen gelangen nur wenige gefährliche Spielzüge in der Zone der Gegnerinnen, welche aber leider nicht verwertet werden konnten. Kurz vor der ersten Drittelspause erhielt Trimbach eine 2-Minuten-Strafe, welche aber bis zum Abpfiff unbeschadet überstanden werden konnte.

Stärkeres Mitteldrittel
Nach einer klaren Ansprache des Trainerduos, kehrten die Frauen von Trimbach mit neuem Mut und Selbstvertrauen auf das Spielfeld zurück. Die angebrochene Strafe lief zu Beginn des 2. Drittels noch eine Minute. So gelang es Rütimann und Wollschlegel beinahe einen Anschlusstreffer in Unterzahl zu erzielen. Die Trimbacherinnen zeigten sich jetzt vermehrt in der gegnerischen Zone, doch standen sie sich selber weitgehend im Weg, da unnötige Stockschläge, zu vielen Freistössen für die Urnerinnen führten. Es mussten vier weitere Minuten in Unterzahlt gespielt werden, doch aufgrund einer sehr starken Leistung im Boxplay, konnte eine Strafe unbeschadet überstanden werden. Dennoch baute Floorball Uri im Mitteldrittel die Führung um 2 Tore weiter aus.

Gute Reaktion im Schlussdrittel
Im letzten Drittel waren die Solothurnerinnen nicht wieder zu erkennen. Sie zeigten eine deutliche Reaktion und wollten das Versäumte der ersten 40 Minuten wieder gut machen. Gleich in der ersten Minute des letzten Drittels verpasste Wollschlegel nur knapp die Torlinie. Immer wieder gelang es, gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Tor herauszuspielen, doch das Glück lag wohl nicht auf Seite der Gäste. In der 55. Minute konnte Trimbach dann endlich den 1. Treffer verbuchen. Rütimann traf von der Seitenlinie her auf Pass von Grütter. Es blieb nicht mehr viel Zeit, um den 3:1 Rückstand aufzuholen, und so stellte man schon früh auf 6 Feldspielerinnen um. Uri baute in der 57. Minute die Führung noch weiter aus und gewann das Spiel schlussendlich verdient.

Fazit
Trimbach zeigte zu Beginn nur wenig Reaktion, doch im letzten Drittel standen sie wieder als Team auf dem Feld und versuchten das Spiel noch zu drehen.

Matchtelegramm
Floorball Uri – UHC Trimbach 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
Turnhalle Hagern, Altdorf. 52 Zuschauer. SR Koller/Peter

Tore: 16. M. Saari (P. Vacinova) 1:0, 29. L. Müller 2:0, 35. P. Vacinova (J. Gnos) 3:0, 55. A. Rütimann (S. Grütter) 3:1, 57. P. Vacinova 4:1.
Strafen: keine gegen Floorball Uri, 4 x 2 min. gegen UHC Trimbach
Bemerkung: 30. Timeout UHC Trimbach
Best Player: Pavlina Vacinova (Floorball Uri), Andrea Rütimann (UHC Trimbach)

Floorball Uri: Arnold, Küchler, Gnos, Girotto, Müller, Rickli, Arnold, Gaggiotti, Tresch, Gisler, Gnos, Saari, Herger, Kullaa, Vacinova, Schuler, Bissig, Loretz, Schuler, Stalder

UHC Trimbach: Sigrist, Andres, Blättler, Di Nicola, Gmür, Gurtner, Hell, Hämmerli, Lang, Rösli, Rütimann, Wagner, Wollschlegel, Zedi, Stalder, Schenk, Grütter, Bortis. Ohne: Cordi (verletzt) Wernli, Carere (abwesend)

Die Damen des UHC Trimbach erhielten gleich zu Beginn der Doppelrunden-Saison eine anspruchsvolle Aufgabe. Nachdem am Vorabend die italienische Schweiz in der Gerbrunnenhalle zu Gast war, konnten nun die Thurgauerinnen aus der Nationalliga A begrüsst werden. Zwar bringen die Spiele im Cup keine Punkte auf das Meisterschaftskonto, umso mehr geht es dabei aber um Prestige. Bei der letzten Begegnung der beiden Teams, erkämpften sich die damals noch in der NLB spielenden Hauptstädterinnen einen 7:1 Sieg gegen die ebenfalls noch tiefer spielenden Zweitligistinnen aus dem kleinen Trimbach.

Nach der Niederlage am Samstagabend, war ein Sieg zwar ein schönes Ziel, realistisch betrachtet galt es aber vor allem, den in der Königsklasse spielenden Löwinnen ein Bein zu stellen. Dass die Trimbacherinnen, den zumindest auf dem Papier stärkeren Gegnerinnen durchaus gefährlich werden können, haben sie im Vorjahr gegen das NLB-Team aus Zäziwil bewiesen. Dort wurde erst in der Verlängerung entschieden wer eine Runde weiter kommt.

Auch in diesem Spiel um Alles oder Nichts, stellte Graber seine Frauen in drei Blöcken auf, dieses Mal jedoch ohne Verstärkung aus der Juniorinnen Abteilung. Diese hatten nur wenige Minuten vorher ihre erste Meisterschaftsrunde erfolgreich beendet. Die Kräfte sollten deshalb eingeteilt werden. Dies gestaltete sich schwierig, denn schon von der ersten Minute an machten die weiss gekleideten Löwinnen Tempo und Druck aufs Tor. Das angeblich härteste Sommertraining aller NLA-Teams zeigte seine Wirkung.  Die Solothurnerinnen waren gefordert, hielten aber mit allem was sie hatten dagegen. Leider auch mit nicht ganz erlaubten Körperteilen und so wurde bereits nach 5 Minuten in Unterzahl weitergespielt.  Wer es nicht bereits wusste, lernte es jetzt, die Solothurnerinnen laufen in Drucksituationen zu Höchstform oder eben zu Konterattacken auf. Sie überstanden nicht nur die 2-Minuten-Strafe ohne weiteren Schaden, sondern brachten ihrerseits die Frauenfelderinnen immer wieder in Bedrängnis. So fehlte nur wenig zum Torerfolg, als Zedi, die sonst in der Verteidigung spielt, ihre Offensivkräfte entfaltete. Letztlich waren es dann aber doch die Gäste, die als erste das Runde ins Eckige brachten. Gleich zweimal traf Leone auf Pass von Räss. Mit dem Spielstand von 0:2 ging es schliesslich in die erste Pause.

In der Garderobe wurde ein erstes, durchaus positives Fazit gezogen. Die 7000 Einheiten auf dem Schrittzähler sollten bis zum Schlusspfiff noch weit in den fünfstelligen Bereich ausgebaut werden. Doch von Müdigkeit in den Beinen war nichts zu spüren. Das lag vielleicht am Adrenalin oder anderen Glückshormonen, die durch die Adern der Spielerinnen flossen. Diese hatten gemerkt, dass ihre Gegnerinnen keine Übermenschen, sondern Unihockeyspielerinnen mit Stärken und Schwächen sind. Nach einigen taktischen Inputs des Staffs, starteten die Gladiatorinnen wieder in die Arena um sich dem Löwen zu stellen.

Leider war das Glück wohl aber nur in den Venen und nicht auf den Stöcken zu finden. Mal für Mal kamen die Gastgeberinnen dem gegnerischen Tor näher, scheiterte dann aber spätestens an Zell, die ihren Kasten sauber hielt. So waren es wiederum die Frauenfelderinnen, die zuerst trafen. Genau zur Halbzeit des Spiels gelang es schliesslich auch den Blauen die Torhüterin zu bezwingen. Hämmerli hatte sich einmal mehr bis vor das gegnerische Tor durchgekämpft und wurde dafür schliesslich mit einem Zähler belohnt. Obwohl nun in regelmässigen Abständen Schüsse auf das Thurgauer Tor kamen, wollte keiner mehr den Weg ins Netz finden. Auf der anderen Seite hatte die Defensive alle Hände voll zu tun. Was nicht bereits von den Spielerinnen geblockt wurde, verhinderte schliesslich Andres die Torlinie zu überqueren. Zur zweiten Pause stand jedoch wieder eine Minus- 2-Bilanz in der Trimbacher Drittelsrechnung. 1:5 war allerdings ein Resultat, mit dem man leben konnte. Spätestens nachdem klar geworden war, dass die Höhle des Löwen nicht ganz so unbezwingbar war wie zwischenzeitlich gedacht, dürstete es die Trimbacherinnen nach mehr.

Die motivierenden Worte der Trainer mobilisierten noch einmal die letzten Kräfte. Der erhoffte Nachfolgetreffer blieb zwar aus, doch auch die Ostschweizerinnen hatten ihre Mühe, Lücken zwischen den flinken Händen und Füssen der blauen Abwehr zu finden. So gelang es den Ostschweizerinnen nicht ,während einer weiteren Überzahl zu punkten. Davor und danach fand aber doch je ein Ball den Weg ins Netz. Somit wurde der Spielstand, wie bereits bei der letzten Begegnung der beiden Teams, mit 1:7 verbucht. Schliesslich musste man sich eingestehen, dass der Gegner einfach eine Klasse besser war. Nichts desto trotz konnte jede Spielerin stolz darauf sein, über sich hinaus gewachsen zu sein.

UHC Trimbach –Sporthalle Gerbrunnen Trimbach, 72 Zuschauer.

Tore: 11. Leone (Räss) 18. Leone (Räss), 24. Fässler, 25. Mahler, 30. Hämmerli, 34. Niessner (Kuhn), 44. Beck, 49. Hofmann (Evans)

Strafen: 2x 2 Minuten gegen Trimbach; 1x 2 Minuten gegen UH Red Lions Frauenfeld

UHC Trimbach: Andres, Blättler, Di Nicola, Gmür, Grütter, Gurtner, Hell, Lang, Hämmerli, Rösli, Rütimann, Sigrist, Wagner, Wollschlegel, Wernli, Zedi, Ohne: Bortis, Cordi (verletzt) Sigl, (abwesend)

UHC Trimbach vs. Sportiva Unihockey Mendrisiotto (SUM)

Forza Ragazze

Nach einer gefühlten Ewigkeit der physischen und mentalen Vorbereitung, die in Trainingsweekend und Testspielen gipfelte, hiess es vergangenen Samstag endlich wieder Punkte fürs Meisterschaftskonto zu sammeln. Während 60 offiziellen Minuten sollten mehr Tore als durch den Gegner erzielt werden und das neuerdings in der zweithöchsten Liga. 

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Mit einem stark dezimierten Kader traten die frischgebackenen Aufsteigerinnen aus Trimbach ihr erstes Cupspiel gegen den Zweitligisten (Kleinfeld) an. Mehrere Spielerinnen aus der U21 ersetzten die Abwesenden.

Die Trimbacherinnen starteten verhalten. Sie konnten wohl durch überwiegenden Ballbesitz überzeugen, doch fehlte ihnen über weite Strecken der Zug aufs Tor. Zu viele Ballverluste schlichen sich ein, welche einen anständigen Spielaufbau verunmöglichten. So waren es auch die Gäste aus Härkingen, die gleich zu Beginn mit einigen gefährlichen Abschlüssen die Torfrau Andres ins Schwitzen brachten. Eine erste grosse Torchance der Trimbacherinnen in der 11. Minute blieb ungenutzt. Ein Lattenschuss von Härkingen in der 15. Minute schien zumindest einige wachzurütteln und Wollschlegel legte in der 16. Minute auf Pass von Cordi mit 1:0 vor. Weitere Chancen blieben ungenutzt, bis die Frauen aus Härkingen nach einem Fehlpass der Trimbacherinnen den Ausgleich erzielten. Nach 20 ausgeglichenen Minuten ging es mit einem gerechten 1:1 in die Drittelspause. Der Zwischenstand widerspiegelte die zahlreichen Fehler und die zu vielen ungenutzten Chancen seitens Trimbach.

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Als frischgebackene Aufsteigerinnen in die 1. Liga wurden die Ziele gegen aussen mit «Ligaerhalt» und «spielerisch Mithalten» in typisch schweizerischer Manier sehr bescheiden formuliert. Bescheiden trat das Damen 1 jedoch nicht auf und konnte vor allem zu Beginn der Saison viele klare Siege einfahren, sodass das Ziel später angepasst wurde und der Gruppensieg als grosses Ziel gesetzt wurde. Speziell zu erwähnen gilt, dass der Gruppensieg ein deutlich ambitionierteres Saisonziel war als ein möglicher Aufstieg in die NLB, da es einige zweite Mannschaften aus NLA Vereinen in der 1. Liga Gruppe West hatte.

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